Mediterranes Wetter bestimmt das ganze Jahr auf der Insel

Üppige Vegetation auf MallorcaDie zum Land Spanien gehörenden Balearen liegen im westlichen Mittelmeer. Die deutlich größte Insel mit dem Verwaltungssitz Palma ist Mallorca. Sie ist gleichzeitig die Hauptinsel der Balearen. Ihre Ost-West-Ausdehnung beträgt rund 98 km und ihre Süd-Nord-Ausdehnung rund 78 km. Damit hat sie eine Fläche von ca. 3.600 km². Die Insel wird von zwei Gebirgszügen im Westen und Osten begrenzt. Die höchsten Berge mit über 1.000 m und das sind mehrere, liegen im westlichen Gebirgsteil, in der Mitte der Insel ist Flachland bis auf eine kleine Erhebung um die 540 m. Die Gebirge im Westen beeinflussen das Wetter auf der Insel, da hier häufig westliche Winde vom Atlantik her wehen.

Auf Mallorca herrscht subtropisches Klima, das durch die Insellage beeinflusst wird. Bekanntlich ist die Wasseroberfläche die die Insel umgibt ein guter Wärmespeicher, was sich im Winterhalbjahr durchaus bemerkbar macht.

Im Winter, der relativ kurz ist, herrscht mildes und feuchtes Wetter vor. Also sind hier im Winter die Hauptniederschläge angesagt, im Flachland als Regen und in den Gebirgen auch mal als Schnee. Das kommt aber sehr selten und nicht jedes Jahr vor. Zum Skifahren reicht es nicht. Die Niederschlagsmengen sind in der Nordhälfte im langjährigen Mittel bei ca. 1.400 mm und im Süden der Insel bei ca. 400 mm pro Jahr. Die regenreichsten Monate sind Oktober bis Dezember mit statistischen sechs Regentagen, gefolgt von den Monaten Januar bis April mit fünf Regentagen. Mai und September schlagen mit je vier Regentagen zu Buche und die restlichen Monate Juni bis August liegen bei ein bis zwei Tagen.

Die Sonnenstunden, ein grober Kennwert für das Klima, liegen in Mallorca von Oktober bis März bei ca. fünf bis sechs Stunden pro Tag, im April und September bei ca. sieben Stunden und in den restlichen Monaten bei neun bis elf Sonnenstunden pro Tag.

Die maximalen Temperaturen liegen im Juli und August bei ca. 31°C, wobei im Landesinneren auch 40°C vorkommen können. Der Jahresdurchschnittswert der maximalen Temperaturen liegt bei etwas über 22°C. Die geringsten Temperaturen werden im Januar und Februar mit etwas unter 4°C gemessen, die Jahresdurchschnittswerte der minimalen Temperaturen liegen ca. bei 10°C. Die geringsten Minimaltemperaturen im Juli und August liegen bei ca. 18°C.

Mildes Klima auf MallorcaInteressant sind auch die Wassertemperaturen die durchschnittlich ca. 18°C betragen. Die Höchstwerte im Sommer also von Juli bis September liegen bei 24°C bis 25°C, im Juni und Oktober bei noch 21°C und sind dann also noch gut zum Baden geeignet. Natürlich kann ein Bad im November oder Mai mit 17°C oder 18°C auch noch genossen werden. Die kältesten Temperaturen werden im Februar mit 13°C gemessen und in den restlichen Monaten von Dezember bis April bei ca. 14°C oder 15°C. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt hier bei 18,4°C und ist natürlich nur ein statistischer Wert.

Wenn man sich die Urlaubszeit selber aussuchen kann, sollte man das Klima und das sich daraus ergebende mögliche Wetter berücksichtigen. Für Badeurlaube sind in Mallorca also die Monate Juni bis Oktober geeignet, besonders aber Juli bis September. Für größere Wanderungen im Landesinneren ist der Hochsommer mit den höchsten Temperaturen nicht optimal und die Monate November bis März wegen der Regenzeit auch nicht. Natürlich gibt es von Jahr zu Jahr Schwankungen, auch Unwetter mit Sturzbächen nach Starkregen sind hier in den Gebirgsregionen möglich. Aber die Wahrscheinlichkeit einen angenehmen Urlaub zu verbringen, sind bei Kenntnis der voraussichtlichen Verhältnisse von Klima und Wetter ungemein größer.

 

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