Denn 2016 war es super wie mein kleiner Reisebericht zeigt

Als absoluter Reisefan bin ich mittlerweile bereits an so einigen Orten, Stränden und verborgenen „Highlights“ der hiesigen Tourismusbranche gewesen. Mallorca besuchte ich allerdings erst zweimal in meinem Leben.

Anreise nach Mallorca erfolgte natürlich mit dem Flugzeug
Anreise nach Mallorca erfolgte natürlich mit dem Flugzeug
Das erste Mal, vor gut 15 Jahren, ging es auf die „größte Insel Spaniens“ als wir, sprich meine Frau und ich, unsere Flitterwochen feiern wollten. Damals konnte mich die Insel allerdings so überhaupt nicht überzeugen: Der Massentourismus hatte es unlängst in den zahlreichen Ortschaften, die einem im Reisebüro noch wärmstens empfohlen wurden, Einzug gehalten und Arbeiten in den Hotels sowie riesige Baustellen galten als normal. Baulärm, Bauschutt und nicht zuletzt ein eingeschränkter Hoteldienst (so war zum Beispiel das gesamte Animationsprogramm aufgrund eines Umbaus der Abendbühne abgesagt worden) haben demzufolge dazu geführt, dass ich von dieser Insel grundsätzlich Abstand nahm. Dennoch: Vor kurzer Zeit konnte mich meine Frau davon überzeugen, Mallorca eine zweite Chance zu geben. Ende Juni ging es dann in einem sehr spontanen Urlaub für gut 2 Wochen auf das Balearen-Paradies. Eines vorweg: Der Aufenthalt war nicht mit meinen/unseren vorherigen Erfahrungen zu vergleichen – Wetter, Umgebung, Hotel vielen um Welten besser aus, als wir es uns hätten erträumen lassen. So ist eine Wiederholung in 2017 nicht unwahrscheinlich.

Anreise leicht gemacht

Die erste positive Überraschung unseres Mallorca-Urlaubs wartete bereits am Flughafen auf uns: Angekommen im Airport von Palma de Mallorca wurden wir sowohl von einem freundlichen Wetter als auch von einem freundlichen Angestellten unseres Hotels begrüßt – inklusive Sektgläschen und kostenloser Reisebroschüre! Mit gut 20 anderen Urlaubern ging es dann ins Landesinnere, wo wir zwar zunächst eine kleine Rundfahrt absolvierten (zwei Hotels wurden vor unserem angefahren), doch im Großen und Ganzen verlief der Shuttle-Transport sehr schnell und unkompliziert. Und: Sobald wir im Hotel ankamen, lauerte das nächste kulinarische Vergnügen, eine schmackhafte Tapas-Platte auf uns! Da das Flugzeugmahl einiges zu wünschen übrig gelassen hatte eine geniale Besänftigung für den aufkeimenden Hunger, da das Abendbuffet noch einige Stunden auf sich warten lassen sollte.

Das Hotel

Bereits die Nettigkeit des Tapas-Empfangs machte schnell die aufgeschlossene und fürsorgliche Haltung des gesamten Personals deutlich. Und auch sonst muss ich der Örtlichkeit sowie den Mitarbeitern ein dickes Lob zusprechen: Fehlte einmal ein Handtuch, war es zwei Minuten nach dem Ansprechen des Rezeptionisten auf dem Zimmer und die gesamte Anlage wurde mit bestem Gewissen gepflegt. Und: Auf Ruhezeiten wurde ebenfalls Wert gelegt, die von allen Besuchern eingehalten und meiner Meinung nach auch sehr geschätzt wurde. Etwas schade war zwar, dass die Strände, beziehungsweise unser Hauptstrand etwas weiter von dem Hotel entfernt lag(en), doch andererseits muss dem Hotel hierfür auch ein Pluspunkt angesichts der idyllischen Umgebung verliehen werden. Übrigens: Auch an dem Essen gab es nichts auszusetzen – und sehr zur Freude meiner laktoseintoleranten Frau gab es auch ausführliche Informationen über die Inhalte der köstlichen Speisen und Getränke. Apropos Getränke: Einmalig waren auch die Cocktails, die uns der aufgeweckte Barkeeper nahezu jeden Abend in der hoteleigenen Barlandschaft zauberte!

Die Freizeitmöglichkeiten

Es Trenc einer der schönsten Strände Mallorcas
Es Trenc einer der schönsten Strände Mallorcas

Im Gegensatz zum ersten Urlaub entschieden wir uns dazu, nicht nur die örtlichen Strände und den Hotelpool als Anlaufplattform zu nutzen, sondern liehen uns ein Auto, einen etwas älteren, dafür jedoch bestens in Schuss gehaltenen Ford, aus. Drei Touren unternahmen wir mit dem Gefährt – mein Highlight war der Ausflug in die Gebirgszone Serra de Tramuntana. Hier offenbart sich ein völlig anderes Bild, als man es von der Insel ansonsten gewöhnt sein könnte, denn angefangen von saftigen Wiesen über stürzende Bäche bis hin zu urigen kleinen Hütten herzlicher Einheimischer ist hier ein absoluter Kontrast zum klassischen Tourismusgesicht geboten. Als einen weiteren freizeittechnischen Höhenpunkt würde ich den Besuch nach Cala Ratjada aufzählen. Dort stand beziehungsweise steht schlichtweg das Feiern im Vordergrund, denn an Bars und Clubs gibt es hier wirklich die gesamte Bandbreite zu entdecken. Wir genossen die Stimmung dort sehr und fanden es zudem überaus angenehm, dass nicht nur absolute Jungspunde, sondern auch ältere Urlauber wie wir bestens in den Party-Hotspots feiern konnten!

Fazit meines Mallorca Urlaubs

Alles in allem darf ich mich also doch noch als ein Mallorca-Fan bezeichnen. Zumindest, sofern es nicht an den berühmt berüchtigten Ballermann geht! Ein Tipp: Wir buchten die Reise im wahrsten Sinne des Wortes auf die letzte Minute und konnten somit kräftig sparen. Da es Last-Minute-Mallorca-Reisen in einer erstaunlich großen Anzahl und nahezu das ganze Jahr hinweg zu greifen gibt, sollte also auf keinen Fall der 08/15-Buchungsvorgang genutzt werden! Vieleicht ergibt sich im Sommer 2017 wieder eine einmalige Gelegenheit für uns.

 

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