Im Vergleich zum Vorjahr gibt es circa 10 Prozent weniger Wasserreserven auf Mallorca

Es hat im den letzten 12 Monaten viel zu wenig geregnet auf Mallorca und erschwerend hinzu kommt die aktuelle Hitzeperiode. Es fehlt aber nicht nur am Wasser, in einigen Teilen der Insel, zum Beispiel im und am Tramuntaner Gebirge, gibt es ausreichend H2O, aber keine Leitungen, die es zu den Menschen bringen könnte. Hier muss zukünftig in die Infrastruktur investiert werden.

Im letzten Jahr wurden vier einheitliche Stufen beschlossen, die eine Aussage zur Situation beim Trinkwasser geben sollen. Es fängt an mit Stabil, Vorwarnung, Alarm und Notstand. Überall auf der Insel ist schon Warnstufe 2 ausgerufen worden. Im Landesinneren und im Gebirge gibt es sogar 10 Gemeinden wo schon die Alarm-Stufe in Kraft getreten ist.

Die Stauseen auf Mallorca führen zu wenig Wasser
Die Stauseen auf Mallorca führen zu wenig Wasser

Entgegenwirken will man dieser Situation mit folgenden Maßnahmen. Grünanlagen sollen nicht mehr bewässert werden und auch die Straßen soll nur noch trocken gereinigt werden. Auch das für die Duschen am Strand benötigte Wasser, soll reduziert werden. Ich hätte noch einen besseren Vorschlag, vielleicht sollte man das Bewässern der Golfplätze verbieten. Ich gönne den Golfern ihren Sport, aber bevor Mensch und Tier schaden nehmen oder sich einschränken müssen, sollte lieber an dieser Stelle die Millionen von Litern eingespart werden.

Die Meerwasserentsalzungsanlagen in Aludia, Camp de Mar und Palma laufen schon auf Hochtouren und können auch nicht weiter zur Entspannung beitragen.

 

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