Wie bereits in den (insgesamt fünf) Jahren zuvor planten wir auch für 2016 einen Urlaub im, beziehungsweise auf, Deutschlands siebzehntem Bundesland: Mallorca. Die spanische Mittelmeerinsel hat uns wohl mit ihrem Urlaubsvirus infiziert und Nord- und Ostsee erst einmal zur Notlösung deklassiert. Denn Mallorca kann gleich mit vielen verschiedenen Vorteilen aufwarten, die wir an den heimischen Urlauberstränden in der Vergangenheit oftmals vermisst haben.

Reise & Ankunft auf Mallorca

Flughafen in Palma de Mallorca
Flughafen in Palma de Mallorca

Zugegeben: Das Reisen bei Tageslicht hat sicherlich einige Vorteile, doch erfahrungsgemäß können wir mit unseren zwei Kindern deutliche Rabatte bei dem Buchen einer Reise samt Nachtflug sparen, sodass wir den einen halben Tag, der für die Regeneration der Körper- und Geisteszellen aufgebracht werden muss, gerne vom Urlaub- und Strandspaß abziehen und dafür mit einem etwas dickeren Urlaubsportemonnaie verreisen können. Netterweise erklärten sich auch in diesem Jahr mein Bruder und dessen Freundin dazu bereit, uns zum Flughafen zu bringen und von dort wieder abzuholen. Da wir mit dem (Düsseldorfer) Flughafen nun bestens vertraut sind und auch den Abholservice des Hotels bereits einmal in Anspruch genommen haben, verlief die Anreise abgesehen von einer kleinen „Flüssigkeitsbedarf-Diskussion“ am Check-in wie am Schnürchen: Schon beim Aussteigen aus dem Flieger kam uns die angenehme Mittelmeerluft wie Urlaub pur vor und machte die, insgesamt rund sechs Stunden lange, Anreise wie ungeschehen.

Hotel und Umgebung bei unserer Reise

An der Playa de Palma
An der Playa de Palma

Da wir in unserer gesamten Mallorca-Urlaubs-Geschichte bereits zum zweiten Mal die Dienste des Hotels „Hipocampo Palace“ in Anspruch nahmen, wussten wir in etwa, was auf uns „zukommt“. Das letzte Mal waren wir vor 2 Jahren in diesem Hotel und griffen in diesem Jahr erneut auf diese Unterkunft zurück, da uns der Mix aus Ruhe und Entspannung sowie Unterhaltung und Animation dort wesentlich besser gefallen hat als in dem Hotel aus dem letzten Jahr. Allerdings hatte das Hotel an einigen Stellen umgebaut: Die Essensaugabe war nun anders aufgeteilt und auch die Liegen waren diesmal anders angeordnet. All das änderte allerdings nichts an der Qualität des Hotels: Tägliche Putzkolonnen halten jede noch so kleine Ecke des Hotels mehr als sauber, das Personal spricht etwas Deutsch und ist (bis auf eine Ausnahme an der Hotelbar) sehr freundlich und das Unterhaltungsangebot für unsere zwei neunjährigen Söhne trifft genau den Geschmack der beiden Rabauken.
Bei der Reservierung betonten wir übrigens den Wunsch auf ein Zimmer, dessen Fenster in Richtung Nebenstraße, und eben nicht zur Hauptstraße oder zur Strandpromenade, führen. Diesem Wunsch kam die Hotelleitung freundlicherweise auch nach und spendierte uns ein ruhiges Zimmer, das sich dennoch recht zentral zwischen Pool und Speisesaal befand.
Der Strand befindet sich übrigens nur gut 150 Meter vom Hotel entfernt – so konnten wir auch die kostenlosen Liegen am Pool nutzen und bei Bedarf eben ins kühle Meeresnass springen.

Mallorcas Sonderpunkt „All Inclusive“

Sowohl morgens als auch abends darf man sich in dem Hotelspeisesaal, welcher eher als Restaurant zu bezeichnen ist – die Qualität der Speisen ist vorzüglich – an einem reichhaltigen Buffet bedienen. Als Zusatzoption buchten wir eine „Getränke-Flatrate“ für nichtalkoholische Getränke, da wir einfach keine Lust hatten, unseren zwei Söhnen alle 10 Minuten Geld oder eine heimlich mitgebrachte Flasche in die Hand zu drücken. Der Ablauf, sprich das Vorzeigen des Bändchens, die Auswahl und der Ausschank des Getränks klappen auch wunderbar, doch beim direkten Geschmacksvergleich zwischen zusätzlich gekauften und im All-Inclusive-Paket enthaltenen Getränk bestätigte sich unser Verdacht: Die Gratis-Getränke der Softdrink-Flatrate werden mit Wasser gestreckt. Im Grunde genommen stellt dieser Fakt auch keinen allzu großen Minuspunkt dar, doch geärgert haben wir uns trotzdem.

Alles in allem sind wir nach wie vor von dem Hotel begeistert und überlegen, ob wir auch im nächsten Jahr das Örtchen „Cala Millior“ mit einem Besuch beehren sollen: Das Thema Mallorca Reisen hat sich für uns Gott sei dank noch nicht erledigt.

Sonnenaufgang in Mallorcas Süden
Sonnenaufgang in Mallorcas Süden

 

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